Warum wir sie brauchen – und was passiert, wenn wir sie ständig loswerden wollen
In einen Apfel zu beißen ist Aggression. Neugierig auf die Welt zuzugehen auch.
Aggression ist zunächst die Kraft, mit der wir zugreifen, uns abgrenzen, etwas verändern und unseren Platz einnehmen – und trotzdem versuchen wir in Familien häufig vor allem eines: sie zu unterdrücken, zu kontrollieren oder möglichst schnell wieder „runterzufahren“.
Nur: Verschwundene Aggression ist nicht unbedingt weg. Sie taucht möglicherweise dort wieder auf, wo wir sie am wenigsten gebrauchen können – als Gereiztheit, Rückzug, ständiger Streit oder heftiger Ausbruch gegenüber Partnern, Eltern oder Kindern. An diesem Abend schauen wir praktisch darauf, wie aus Aggression wieder eine brauchbare Kraft werden kann – bevor sie destruktiv werden muss.
Neben dem Vortrag wird es auch einen praktischen Teil geben: Je nachdem, was sich an diesem Abend für die Gruppe anbietet, in Form einer Übung oder einer Demo-Arbeit mit einer Teilnehmerin oder einem Teilnehmer.
Ich freue mich auf einen lebendigen Abend, Ihre Fragen und darauf, gemeinsam einen vielleicht etwas ungewohnten Blick auf Ärger, Wut und Aggression zu werfen.
Referentin:Renata Wanka,
Klinische Psychologin mit Schwerpunkten Traumatherapie, Sexualtherapie und systemische Aufstellungsarbeit. Freiberufliche Begleitung von Einzelpersonen, Paaren und Gruppen.
Termin: 14.10.2026 Zeit: 19:30 – 21 Uhr
Freier Eintritt mit Gutschein aus der Serie der pädagogischen Elternvorträgen